Puh, ist das eine Hitze. Kaum auszuhalten … . Dabei vergessen viele, dass auch unsere PCs ihre liebe Not haben, wenn es zu heiß wird. Kritische Bauteile sind vor allem der Prozessor und die Festplatte, mit Einschränkung auch der Grafikchip und der Chipsatz auf dem Mainboard.
Als Faustregel sollte gelten, dass der Prozessor unter 60 Grad Celsius bleiben sollte und die Festplatte möglichst deutlich unter 55 Grad Celcius (auch bei Dauerbetrieb!). Je heißer die Festplatte wird, desto rapider sinkt ihre Lebensdauer. Und dann sind Ihre Daten in Gefahr! Doch wie können Sie die wichtigen Temperaturen ablesen? Die meisten Systeme haben entsprechende Sensoren eingebaut, die ständig die Temperatur messen. Sie können beim Hochfahren in das BIOS-Setup gehen (Taste ENTF oder F2), das ist aber für Computeranfänger nicht ganz ungefährlich. Besser Sie lesen die Temperatur mit einem kostenlosen Programm aus, wie bspw. Everest Home. So gehen Sie vor:
- Everest Home herunterladen
- Das Programm installieren
- Starten
- Unter "Computer" / "Sensoren" lassen sich die aktuellen Temperaturen ablesen
Anzeige der Prozessortemperatur …
… der Festplatte …
… und dem Chipsatz
Bitte beachten Sie, dass dieses Messverfahren bestenfalls eine Messgenauigkeit von +/- 10 % erreicht. Zeigt Ihre Prozessortemperatur bspw. 59 Grad Celcius an und Sie addieren nochmal 5,9 Grad, um sicher zu gehen, müssen Sie bereits von 64,9 Grad Celcius ausgehen! Wenn absehbar ist, dass eventuell kritische Werte erreicht werden, sollten Sie (am besten natürlich bei uns
) zusätzliche Gehäuselüfter einbauen lassen. Das kostet nicht viel und sorgt dafür, dass ihr PC auch bei glühend heißen Aussentemperaturen brav seinen Dienst tun kann.



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